Musik und Briefe der Romantik: „Liebe und Leidenschaft“

Konzert des Pianistenclubs am Sonntag, den 16. Dezember 2018 um 19:30 Uhr im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig.

Drei große Sonaten der Romantik stehen auf dem Programm: Ludwig van Beethovens E-Dur Sonate opus 109 (es spielt Para Chang), Frédéric Chopins Klaviersonate h-Moll, op. 58 (gespielt von Peter Chukhnóv) und als Höhepunkt des Abends die  Sonate für Klavier und Violine von César Franck, bearbeitet für Cello und Klavier mit Birgitta Eila und Klaus Kämper.

Die Musiker aus Spätklassik und Romantik vertonten, was Europas Dichter und Schriftsteller der Zeit in Lyrik, Romane oder unzählige Briefe gossen: etwa Bettina von Arnim an Goethe, ihr Bruder Clemens Brentano an seinen Freund Achim von Arnim, George Sand an Chopin und Alfred de Musset und Elizabeth Barrett Browning an ihren Mann Robert Browning.

Phantastische Musik und in Worte gegossene Liebe. Am 3. Advent in einer Konzertlesung, nach einer Idee von Birgitta Eila. Karten gibt es an der Abendkasse.

Die große Freiheit – Eine kleine Utopie.

An diesem Sonntag im Oktober war das Wetter wieder wunderbar. Sommerliche Temperaturen trieben die Menschen in die Parks, an die See und in die Berge. Obwohl jeder in Deutschland wusste, dass das Wetter nicht aus heiterem Himmel so dauerschön war in diesen Wochen und Monaten, dachten sich alle: „Wir müssen das ausnützen. Ein so herrlicher Sonntag – nichts wie raus aus der Stadt!“ – Alle dachten das. Alle?
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Jobs? Bullshit.

20. September 2018, Literaturhaus München, 20 Uhr
Lesung mit David Graeber

Empfinden Sie Ihre Arbeit als glücklichmachend und sinnvoll? Nein? Dann gehören Sie zu den etwa 40 Prozent der Beschäftigten, die der Meinung sind, ihr Job kann eigentlich weg. Weiterlesen

Der Mut, aus unserem Wissen Konsequenzen zu ziehen

In wenigen Tagen erscheint ein Buch, das ich euch ans Herz legen möchte: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Harald Lesch und Klaus Kamphausen wollen uns damit aufwecken, uns Menschen, die wir doch allein für Klimawandel, Ausbeutung der Natur und Spaltung der Gesellschaft verantwortlich sind. Wir leiden unter den Zuständen, scheinen aber bestenfalls in Ratlosigkeit zu verharren. Weiterlesen

Die große Langsamkeit mit Quint Buchholz

Lesung am Freitag, 27. Juli 2018, 19 Uhr

„Die große Langsamkeit“ nennt der Maler Quint Buchholz seine Ausstellung in Landsberg am Lech mit Bildern aus seinen kürzlich erschienenen Büchern. Beim Betrachten der Werke von Quint Buchholz ergreift mich seit jeher eine Ruhe, die einzigartig ist. Auf jedem einzelnen von ihnen findet sich ein Moment, der mich berührt, erheitert, oder mich erinnert an einen fernen Moment in der Tiefe meines Bewusstseins. Sie laden ein, der Phantasie zu folgen und an Erlebtes oder Erträumtes anzudocken. Weiterlesen

Aya Cissoko beim White Ravens Festival

Lesungen im Rahmen des White Ravens Festival in der Internationalen Jugendbibliothek,
Schloss Blutenburg:

„Du setzt ein Kind in die Welt, was ein Malheur.
Du hast kein Kind, was ein Malheur.“ (Aya Cissoko: „Ma“)

Anfang der 1970er Jahre kommen Aya Cissokos Eltern aus Mali nach Frankreich, sie selbst wird 1978 dort geboren. Als sie acht Jahre alt ist, kommen ihr Vater und ihre kleine Schwester ums Leben: auf das Haus, in dem die sechsköpfige Familie in einer Einzimmerwohnung lebt, wird ein Brandanschlag verübt.Weiterlesen

Claude Lanzmann und die Stolpersteine

Statements zum Fest des „Stolpersteine e.V.“ im Jüdischen Museum München am 20. Juni 2018

Ich bin keine Jüdin. In meiner Verwandtschaft wurde – soviel ich weiß – niemand aufgrund seiner Religion oder seiner Herkunft verfolgt. Mein Vater stammt von der englischen Südküste, meine britischen Vorfahren arbeiteten in der Werft als Schreiner, als der zweite Weltkrieg ausbrach. Mein deutscher Großvater hatte auch nichts zu befürchten: er hatte im ersten Weltkrieg als Infanterist gekämpft und war später Landwirtschaftsrat und ein berühmter Spezialist für Obst- und Gartenbau, insbesondere für Apfelbäume. Ein angesehener Mann soll er gewesen sein, bei seiner Beerdigung im September 1950 in Biburg konnte man das sehen. Er starb mit 58 Jahren, weil er sich bei einer Schlägerei auf dem Oktoberfest eingemischt hatte – er stürzte und kam dabei ums Leben, Genickbruch. Weiterlesen