Kürzlich erreichte mich die Einladung zu einer Lesung: aus „Vergnüglichem“ und „Unveröffentlichtem“ wollte der berühmte, in München ansässige Schriftsteller lesen, durch den Abend begleitete ihn ein geschätzter Kollege, der gewiss launig und wie immer exzellent vorbereitet diesen Abend moderieren würde.
WeiterlesenZu Ehren eines Unbeugsamen – Frank Wedekind
Samstag, 26.01.2019 in La Cantina
Wenngleich das noch junge Jahr 2019 nicht mehr zum 100jährigen Gedenken an den Tod Frank Wedekinds am 9. März 1918 veranlasst: einen Unbeugsamen zu ehren, der ein für seine Zeit kritischer Visionär war, ist heute wichtiger denn je. Mit unserer musikalischen Wedekind-Revue ist uns gelungen – schreibt der Münchner Merkur – unser „bürgerliches Publikum an die Verdienste für die gesellschaftliche Entwicklung eines großen, unbeugsamen Künstlers vor über 100 Jahren unterhaltsam, aber nachdrücklich zu erinnern.“
Musik und Briefe der Romantik: „Liebe und Leidenschaft“
Konzert des Pianistenclubs am Sonntag, den 16. Dezember 2018 um 19:30 Uhr im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig.
Drei große Sonaten der Romantik stehen auf dem Programm: Ludwig van Beethovens E-Dur Sonate opus 109 (es spielt Para Chang), Frédéric Chopins Klaviersonate h-Moll, op. 58 (gespielt von Peter Chukhnóv) und als Höhepunkt des Abends die Sonate für Klavier und Violine von César Franck, bearbeitet für Cello und Klavier mit Birgitta Eila und Klaus Kämper.
Die Musiker aus Spätklassik und Romantik vertonten, was Europas Dichter und Schriftsteller der Zeit in Lyrik, Romane oder unzählige Briefe gossen: etwa Bettina von Arnim an Goethe, ihr Bruder Clemens Brentano an seinen Freund Achim von Arnim, George Sand an Chopin und Alfred de Musset und Elizabeth Barrett Browning an ihren Mann Robert Browning.
Phantastische Musik und in Worte gegossene Liebe. Am 3. Advent in einer Konzertlesung, nach einer Idee von Birgitta Eila. Karten gibt es an der Abendkasse.
Herbert Achternbusch aus der Nähe. Hommage zum 80. Geburtstag
Eine Veranstaltung des Literarischen Seerosenkreises
19.11.2018 um 19:30 im Künstlerhaus am Lenbachplatz
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Wedekind im „Literarischen Wirtshaus“
Frank Wedekind, 1864 geborener Zweifler an sich, an der Welt, und vor allem an der Obrigkeit, starb 1918 in München in den Armen seiner „geliebten Tilly“. Dazwischen liegen Jahre harter Arbeit, unzähliger Liebschaften und späten Ruhms. Weiterlesen
München – Stadtansichten mit Herbert Achternbusch aus dem Jahr 2005
Ein München-Portrait sollte es werden, aus der Sicht des Künstlers. Als freie Journalistin schrieb ich für das Online-Portal des Goethe-Instituts nach einem Interview mit Herbert Achternbusch im Sommer 2005:
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Die große Freiheit – Eine kleine Utopie.
An diesem Sonntag im Oktober war das Wetter wieder wunderbar. Sommerliche Temperaturen trieben die Menschen in die Parks, an die See und in die Berge. Obwohl jeder in Deutschland wusste, dass das Wetter nicht aus heiterem Himmel so dauerschön war in diesen Wochen und Monaten, dachten sich alle: „Wir müssen das ausnützen. Ein so herrlicher Sonntag – nichts wie raus aus der Stadt!“ – Alle dachten das. Alle?
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Jobs? Bullshit.
20. September 2018, Literaturhaus München, 20 Uhr
Lesung mit David Graeber
Empfinden Sie Ihre Arbeit als glücklichmachend und sinnvoll? Nein? Dann gehören Sie zu den etwa 40 Prozent der Beschäftigten, die der Meinung sind, ihr Job kann eigentlich weg. Weiterlesen
Der Mut, aus unserem Wissen Konsequenzen zu ziehen
In wenigen Tagen erscheint ein Buch, das ich euch ans Herz legen möchte: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Harald Lesch und Klaus Kamphausen wollen uns damit aufwecken, uns Menschen, die wir doch allein für Klimawandel, Ausbeutung der Natur und Spaltung der Gesellschaft verantwortlich sind. Wir leiden unter den Zuständen, scheinen aber bestenfalls in Ratlosigkeit zu verharren. Weiterlesen
Die große Langsamkeit mit Quint Buchholz
Lesung am Freitag, 27. Juli 2018, 19 Uhr
„Die große Langsamkeit“ nennt der Maler Quint Buchholz seine Ausstellung in Landsberg am Lech mit Bildern aus seinen kürzlich erschienenen Büchern. Beim Betrachten der Werke von Quint Buchholz ergreift mich seit jeher eine Ruhe, die einzigartig ist. Auf jedem einzelnen von ihnen findet sich ein Moment, der mich berührt, erheitert, oder mich erinnert an einen fernen Moment in der Tiefe meines Bewusstseins. Sie laden ein, der Phantasie zu folgen und an Erlebtes oder Erträumtes anzudocken. Weiterlesen










