„Land of Hope and Glory, Mother of the Free …“

… heißt es in einer der heimlichen Nationalhymnen Englands, und die stammt aus dem Marsch „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar. Doch je näher wir an den Jahrestag der Entscheidung rücken – der Entscheidung von 51,9 Prozent der Briten am 23. Juni 2016, die europäische Union zu verlassen – umso klarer wird, dass Großbritannien, das „Land der Hoffnung und des Ruhmes“, diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen wird. Ist das eine „neue Freiheit“? Und wenn ja, für wen?

Was technizistisch, formell und spröde klingen mag, ist in Wahrheit ein Herzensbrecher für viele Menschen in Großbritannien und der Welt. Denn uns bricht es das Herz, dass wir uns auf einmal so entfernt fühlen von England, Wales, Schottland und Irland, wo doch viele von uns eine klammheimliche oder offen gelebte Liebe zu den britischen Inseln und ihren Bewohnern hegen, zu den selbstbewussten, skurrilen, schlangestehenden Selbstdarstellern und ihrem Charme, ihrem Witz, ihrem Wetter und ihrem Whiskey.

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Die Autoren, Sprecher und Performer: Florian Hoffmann, Julia Cortis, Anatol Regnier

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Alex Haas an einem seiner Saiteninstrumente und Jenny Evans als Britannia

Also musste eine Liebeserklärung her: Shakespeares berühmtestes Sonett und die Worte eines Königs umrahmten mehr als 400 Jahre Literatur, Musik, Theater und Kunst von und über England – mit Jane Austen über die Streets of London, mit Churchill in die Zigarrenkisten, mit der englischen Sprache über Klippen, Felsen und das Meer der Eroberer, mit Königskindern und den Königen der Popmusik auf gleicher Augenhöhe. Aus dem Abend des Münchner Seerosenkreises am 24. April 2017 wurde ein (Abschieds-)Fest der Anglophilen. Für sie: Britannia.

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We WERE amused – afterwards.

Solange der Brexit noch nicht vollzogen ist, spielen wir das Programm „We are not amused. England von Shakespeare bis Brexit“ auch gerne bei Ihnen. Wir freuen uns über Ihre Buchungsanfrage.

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